Gerechte Altersvorsorge

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Viele Frauen mit Familie entscheiden sich in der Schweiz dazu, ihre Erwerbstätigkeit ganz oder teilweise aufzugeben - mit weitreichenden Folgen. Längere Phasen von Teilzeitarbeit in einem niedrigen Pensum können einschneidende Auswirkungen auf die Höhe der Altersleistungen von AHV und zweiter Säule haben. Tiefe Arbeitspensen oder die Anstellung bei mehreren Arbeitgebern sind häufig nicht in der Pensionskasse versichert (aufgrund des Koordinationsabzugs). Das zeigt auch ein Blick in die Pensionskassenstatistiken: Die durchschnittliche Pensionskassenaltersrente der Männer liegt bei rund 3000 Franken, die der Frauen bei 1500 Franken.

Anlässlich der Erneuerungswahlen 2020 wurden den Politiker*innen über Smartvote folgende Fragen gestellt:

  • Soll die berufliche Vorsorge für Personen mit Teilzeitpensen, Erwerbsunterbrüchen oder einer Anstellung bei mehreren Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber verbessert werden?
  • Soll das jetzige Rentenalter von Frauen (64 Jahre) beibehalten werden?